Selbst machen oder Profis beauftragen? Worauf es bei Demontage, Transport und Montage wirklich ankommt – und wie Sie den Ablauf am besten planen.
Gerade bei größeren Möbelstücken entscheidet die richtige Reihenfolge von Demontage, Transport und Montage darüber, ob am neuen Standort alles wieder passt – und nichts beschädigt wird.
Schränke, Betten und größere Regale lassen sich meist leichter und sicherer in Einzelteilen transportieren als im Ganzen. Das reduziert nicht nur das Transportvolumen, sondern auch das Risiko von Kratzern und Transportschäden.
Schrauben, Dübel und Verbindungselemente gehören direkt am jeweiligen Möbelstück befestigt oder in beschrifteten Beuteln verstaut – wer sie lose in einen Karton wirft, sucht später oft länger als nötig.
Einbauküchen werden in der Regel nach laufenden Metern kalkuliert, nicht pauschal geschätzt – Anschlüsse für Wasser, Strom und Geräte erfordern zusätzliche Sorgfalt und sollten von erfahrenem Personal übernommen werden.
Bei sperrigen, schweren oder hochwertigen Möbeln lohnt sich professionelle Unterstützung – nicht nur wegen der Zeitersparnis, sondern weil Transportschäden an genau diesen Stücken meist am teuersten sind.
Waschmaschinen benötigen vor dem Transport eine Transportsicherung, damit die Trommel sich während der Fahrt nicht unkontrolliert bewegt und die Aufhängung beschädigt – entsprechende Sicherungen liegen meist der Originalverpackung bei oder können nachgekauft werden. Kühl- und Gefriergeräte sollten rechtzeitig abgetaut und ausgewischt werden, damit beim Transport kein Wasser austritt; ein Tag Vorlaufzeit ist hierfür in der Regel ausreichend. Nach dem Transport sollten Kühlgeräte vor der Inbetriebnahme einige Stunden stehen, damit sich das Kühlmittel setzen kann, bevor sie wieder angeschlossen werden. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern lohnt sich außerdem ein Blick auf die Wasseranschlüsse und Ablaufschläuche an der neuen Adresse, da sich Anschlusshöhen und -positionen von Wohnung zu Wohnung unterscheiden können. Wer diese Geräte nicht selbst abklemmt, sollte das rechtzeitig mit dem Umzugsunternehmen absprechen.
Für die Demontage gängiger Möbelstücke reicht meist ein Standard-Werkzeugset aus Kreuz- und Schlitzschraubendrehern, Inbusschlüsseln in verschiedenen Größen sowie einer Zange für festsitzende Verbindungen. Bei älteren oder handgefertigten Möbeln können jedoch auch ungewöhnliche Schraubgrößen verbaut sein, für die das passende Werkzeug nicht immer im Haushalt vorhanden ist. Es lohnt sich, das benötigte Werkzeug schon vor dem Umzugstag bereitzulegen, statt es währenddessen erst zu suchen, da das den Ablauf unnötig verzögert. Für die Montage am neuen Standort ist es hilfreich, zusätzlich eine Wasserwaage mitzuführen, damit Regale und Schränke von Anfang an gerade stehen. Wird die Montage von einem Umzugsunternehmen übernommen, bringt dieses in der Regel sein eigenes Werkzeug mit – eine kurze Rückfrage vorab schafft hier Klarheit und vermeidet Missverständnisse am Umzugstag.
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